Ralph Brinkhaus MdB zu Besuch im WAZ
Ralph Brinkhaus MdB besuchte das Werkarztzentrum Rietberg e.V. in Varensell
Wirtschaftliches und gesundes Handeln ist machbar
Ziel des Besuches war der gemeinsame Austausch über die Gesundheit in den Betrieben im Kreis Gütersloh und die Gesundheit in Deutschland generell.
Die Menschen werden älter, aber nicht unbedingt gesund älter und bei der ganzheitlichen Betrachtung der Gesundheit belegt Deutschland unter 16 Ländern in Westeuropa einen hinteren Platz. Bei den Männern liegt die Lebenserwartung mit Platz 15 bei 78,8 Jahren und bei den Frauen mit Platz 14 bei 83,5 Jahren. Sicherlich spräche diese Tatsache für ein Defizit bei der Vorsorge, weil zu späte Diagnosen eine erfolgreiche Behandlung erschweren oder gar nicht mehr möglich machen, waren sich alle einig. Schwer verständlich, dass bei einer großen wirtschaftlichen Stärke, wie sie in Deutschland herrscht, mit einem für den Großteil der Bevölkerung gut erreichbarem und leistungsstarken Gesundheitssystems das Land die Schlusslichtposition bei der Lebenserwartung einnimmt.
Die Arbeitsmedizin setzt dabei ganz klar ihre Prioritäten auf eine gute ärztliche Beratung und Betreuung, vielfältigen Vorsorgeangeboten, Begehungen vor Ort, Gefährdungsbeurteilungen in den Betrieben und Präventionsangeboten. Ferner unterstützt die Arbeitsmedizin den Erhalt und die Förderung sowie die Wiederherstellung der physischen und psychischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit der arbeitenden Menschen, erläutert Ellen Wiethof im Rahmen einer Präsentation.
„Wir wollen, dass die Menschen länger gesund leben“, sagte Ralph Brinkhaus. Seine Hauptansätze lägen in der Ernährung, Bewegung, Vorsorge und Qualität im Gesundheitswesen.
Schnell wurde deutlich, dass es gemeinsame Schnittstellen mit den Inhalten der Arbeitsmedizin gibt. Bei der Frage, welche Themen die Betriebe im Kreis Gütersloh beschäftigen, standen Krankenstände und Bürokratieabbau im Fokus. „In zahlreichen wirtschaftlich gut aufgestellten Betrieben mit guter Auslastung, arbeiten die Mitarbeitenden an modernen, ergonomisch gut geeigneten Arbeitsplätzen.“ Das sei schon mal ein wichtiger Pluspunkt, erklärt Friedemann Bohlen. Viele Betriebe seien sehr daran interessiert, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten und zu verbessern. Anregungen aus dem WAZ zu dieser Thematik würden gerne immer aufgenommen. Eine Unterversorgung im Bereich der arbeitsmedizinischen Betreuung würden sie leider im Bereich Klein- und Kleinstbetriebe feststellen. Da sei noch Handlungsbedarf. Arbeitsmedizin würde die Motivation der Mitarbeitenden erhöhen, weil sie bei ihren gesundheitlichen Problemen eng betreut werden.
Das dem Bereich Prävention so viel Augenmerk gewidmet wird, hielt Ralph Brinkhaus für einen wichtigen Schritt in die Zukunft, um die Menschen länger gesund zu halten.
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